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Alexander McQueen
Alexander McQueen brachte es in nur wenigen Jahren laut britischem Trendmagazin "The Face" vom "devilchild anarchist of fashion" (anarchistisches Teufelskind der Mode) zum Haute Couture-Designer. Noch im Frühjahr 1995 schockierte er die versammelte Presse, indem er am Ende seiner Prêt-à-porter-Schau seinen Allerwertesten prästentierte.
Alexander McQueen hatte, angesichts seiner Schockinszenierungen zwar kaum zu glauben, das Schneiderhandwerk von Grund auf gelernt, und zwar bei den besten Schneidern in der vornehmsten Londoner "Schneiderstraße", der Savile Row. 1992 machte er sein Abschlussdiplom am Central Saint Martins College of Art & Designs in London. Danach arbeitete Alexander McQueen als rechte Hand von Romeo Gigli in Mailand. Im März 1994 gründete er sein eigenes Label. McQueen meinte einmal, dass er anfangs mit seinen Schauen vor allem Aufmerksamkeit erregen wollte. 1994 zeigten seine Kleider aufgedruckte Reifenspuren, wozu ihn Alfred Hitchcocks Thriller "Die Vögel" inspiriert hatte. Im Frühjahr 1995 wirkte seine Show ziemlich blutrünstig.
Der Style
Seine Mode konnte aber durchaus tragbar sein. Nach seinem Schock-Chic produzierte er auch Verkaufbares. Die Fashion-Insider schreiben Alexander McQueen die "Erfindung" der "hippsters" beziehungsweise "bumsters" zu, die genau auf der Hüfte enden. Außerdem sah er es nicht gern, wenn seine Mode von französischen oder italienischen Designer kopiert wurde, versuchte dies stets zu verhindern. Im Jahr 1997 trat er die Nachfolge von John Galliano für das Haus Givenchy an.
Trotz aller Kommerzialisierung blieb McQueen seinem Badboy-Image und einer gewissen Einzigartigkeit treu, denn Übertreibung und Schock, gepaart mit gediegender Verarbeitung gehörten zu seinem unverwechselbaren Stil. Der Designer nahm sich am 11. Februar 2010 mit Hilfe einer Überdosis Drogen das Leben. Kurz danach trugen verschiedene Stars, unter anderem Sarah Jessica Parker, auf dem roten Teppich ihm zu Ehren seine Kreationen.
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