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Mäntel und Jacken

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Mäntel und Jacken

In Frankreich wurden im Mittelalter die Bauern umgangssprachlich nach dem damals weit verbreiteten Männervornamen „Jacques“ benannt. Aus der Zeit leitet sich auch der Begriff Jacke her, nach dem typischen Oberbekleidungsstück der Jacques. Doch die Jacke war nicht nur im französischen Raum unter den Bauern verbreitet, sie ist ein wesentliches Bekleidungselement vieler Bevölkerungsgruppen: den Oberkörper und die Arme bedeckend, über dem Obergewand liegend, vorn vom Hals abwärts offen. Die Öffnung lässt sich mit verschiedenen Mechanismen wie Reißverschluss, Knöpfen oder Haken verschließen. In der Regel reichen Jacken nur bis zum Gesäß, maximal wenig darüber hinaus. Wenn diese Kleidungsstücke die Beine bedecken oder sogar bis zu den Knöcheln reichen, spricht man vom Mantel bzw. der Sonderform Parka. In manchen Gegenden Deutschlands werden Strickjacken auch Westen genannt, doch textiltechnisch gesehen sind Westen ärmellose Jacken. Für Frauen hat sich inzwischen auch der Blazer als stylishes Oberteil etabliert, vergleichbar dem Sakko beim Mann.

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